Sportlerwahl Mittelhessen 2017

Vor 2 Jahren war ich bereits als Nachwuchssportler des Jahres nominiert und konnte damals den 2. Platz hinter Lisa Mayer belegen. Dieses Jahr wird mir die große Ehre zuteil erstmals in der Kategorie "Sportler des Jahres" vom Gießener Anzeiger nominiert worden zu sein. Am gestrigen Abend wurden in den Räumen der Licher Privatbrauerei die Nominierten vorgestellt. In einer Gesprächsrunde mussten meine beiden Mitstreiter, Jannik Kohlbacher (Nationalspieler Handball) und Marc Andre Buarque (Football), zusammen mit mir dem Moderator Rede und Antwort stehen. Von nun an kann in den verschiedenen Kategorien abgestimmt werden. Ich würde mich unheimlich freuen, wenn ihr mir und dem Triathlon in der Region eure Stimme gebt. Vielen Dank! Hier der Link zur online Abstimmung: www.gießener-anzeiger.de/sportlerwahl oder www.mittelhessen1.de/votspw 

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3. Platz beim Triathlon Ratingen. Guter Abschluss meiner bislang erfolgreichsten Triathlonsaison. Hier der Artikel zum Rennen:

Gelungener Saisonabschluss für Vincent Größer

Platz 3 beim 76.5er Triathlon in Ratingen

Seine bislang beste Saison krönte der Athlet des Triathlon Teams Gießen am vergangenen Wochenende mit einem Platz auf dem Podium beim 9. Ratinger Stadtwerke Triathlon. 1,5 km Schwimmen, 60 km Radfahren und 15 km Laufen lauteten die ungewöhnlichen Distanzen beim erstmals angebotenen 76.5er, der die Lücke zwischen der sogenannten Kurzdistanz (1,5-40-10, auch olympisch genannt) und der Mitteldistanz (1,9-90-21) schließen soll und zu der sich einige deutsche Spitzenathleten angemeldet hatten. Für Größer sollte es einerseits der Abschluss einer sehr erfolgreichen Saison, andererseits aber auch die Einstimmung auf die längere Distanz sein, die er nächstes Jahr beim Ironman 70.3 in Zell am See in Angriff nehmen möchte. 

 

Nach Dauerregen am Vortag waren die Veranstalter sichtlich erleichtert, dass pünktlich zum Start am Sonntagmorgen die Sonne zum Vorschein kam und die Athleten trotz kühler Außentemperaturen ideale Bedingungen vorfanden. Zwei deutsche Spitzenathleten, Marco Mühlnikel vom Pro Athletes Team Köln und Simon Jung vom EJOT Team TV Buschhütten drückten gleich zu Beginn des Schwimmens mächtig auf das Tempo und setzten sich gemeinsam nach der Hälfte der Strecke ca. 100 Meter vom restlichen Feld ab. Größer, der am Morgen noch über Magenprobleme klagte, reihte sich in konstantem Tempo schwimmend dahinter in einer kleinen Verfolgergruppe ein und traf nach 22:41 Minuten auf Platz 5 liegend, gut 3 Minuten nach den beiden Führenden, in der Wechselzone ein. 6 Runden à 10 km mit jeweils mehr als 100 Höhenmetern waren nun auf dem Rad zu absolvieren und zunächst konnte Größer den Rückstand minimal verkleinern. Schnell waren zwei Mitstreiter eingeholt, nur an Jung und Mühlnikel sollte der junge Fernwälder am Ende nicht vorbeikommen. Mühlnikel, im letzten Jahr noch Finisher beim Ironman Hawaii, legte dann auch die schnellste Radzeit vor (1:30:52) und bog als Erster erneut in die Wechselzone ab, dicht gefolgt von Simon Jung (1:31:42), der eine Bestzeit von 8:31 Stunden über die Langdistanz stehen hat und beim Ironman Schweden 2014 als Profi immerhin Platz 6 belegte. Vincent Größer kam mit der 3. Radzeit aller Starter (1:32:45) gut 4 Minuten dahinter auf Platz 3 liegend zum zweiten Wechsel. Schnell hatte der starke Läufer Jung seinen Kontrahenten Mühlnikel eingeholt und lief danach ungefährdet dem Sieg entgegen. In der Gesamtzeit von 2:50:34 Stunden (59:21 Minuten für 15 km Lauf) setzte sich der Buschhüttener am Ende klar vor Mühlnikel (2:54:26 Stunden) durch und gewann die Premiere des 76.5er von Ratingen am Ende souverän und ungefährdet. Größer überzeugte einmal mehr auch auf der Laufstrecke und sicherte sich am Ende in guten 1:03:21 Stunden mit der drittschnellsten Laufzeit und in einer Gesamtzeit von 2:58:46 Stunden den Bronzerang mit über 8 Minuten Vorsprung vor Daniel Behrens (ESV Eintracht Hameln) und Clemens Küppers (Athletik Waldniel). Der erst 20-jährige Student schließt damit eine überragende Saison erfolgreich ab und hat mit der Leistung in Ratingen einmal mehr ein Ausrufezeichen gesetzt und gezeigt, dass insbesondere auf den langen Strecken mit ihm zu rechnen ist. Im nächsten Jahr steht dann der erste Start über die Mitteldistanz (1,9 – 90 – 21) beim Ironman 70.3 in Zell am See an. Darüber hinaus wird Größer, neben den Ligaeinsätzen in der Bundesliga, die Rennserie des BASF Cups über die Olympische Distanz in Angriff nehmen und sich weiter an die deutsche Triathlonspitze heranarbeiten.

V-Card Triathlon Viernheim 2017

 Leider war es den Verantwortlichen des Viernheimer Triathlons nicht möglich für Chancengleichheit zu sorgen und mich aus der ersten Startgruppe starten zu lassen. Dennoch konnte ich mir einen 10. Platz im Überragenden Feld um den Hawaii Champion von 2014 erkämpfen. Hier der Bericht zum Rennen: 

 

Sieg durch Sebastian Kienle, Vincent Größer in Top Ten platziert

Einer der renommiertesten, ältesten und anspruchsvollsten Triathlons Deutschlands über die Olympische Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen) erlebte am vergangenen Sonntag seine 34. Auflage.  In einem top besetzten Rennen ging am Ende kein Geringerer als der amtierende Langdistanz-Europameister und Hawaii Weltmeister von 2014, Sebastian Kienle, als Sieger hervor. Er setzte sich nach langem Kampf knapp gegen Markus Rolli durch, der in seiner ersten Profisaison bis 7 km vor Ende des Rennens noch führte und sich Kienle nur aufgrund einer überragenden Vorstellung im Laufen geschlagen geben musste. 

Unter den mehr als 700 Startern des V-Card Triathlons in Virenheim  auch Vincent Größer. Dieser glänzte in dieser Saison bereits mehrfach durch starke Leistungen mit insgesamt sieben Einzelsiegen, was die Zielsetzung Top Ten realistisch erschienen ließ. Gedämpft wurde die Erwartung allerdings noch vor dem Rennen, da die Veranstalter ihn, wohl in Unkenntnis über die bisherigen Resultate, in die 3. Startgruppe einordneten. Aller Einspruch half bei den wenig flexiblen Veranstaltern nicht und so musste Größer hinnehmen, dass er nicht gegen die direkten Konkurrenten antreten konnte, sondern 16 Minuten später als alle Favoriten auf die Strecke geschickt wurde. Nach gutem Schwimmen verließ der 20-Jährige nach 19:47 min. den Hemsbacher Wiesensee, was knapp 2 min. Rückstand auf die angepeilte Top Ten Platzierung bedeutete. Gleich zu Beginn der Radstrecke galt es dann, mit ordentlich Druck auf dem Pedal die 300 Höhenmeter aus dem Rheintal hinauf zur Juhöhe mit durchweg zweistelligen Steigungsprozenten zu bewältigen. Bereits zu Beginn des Anstiegs passierte Größer nahezu alle vor ihm gestarteten Athleten, was häufig nur durch lautes Rufen von hinten gefahrlos zu bewerkstelligen war. Dass er trotzdem am Ende die insgesamt 5. Radzeit aller 700 gestarteten Athleten zu Buche stehen hatte und unter anderen so namhafte Athleten wie Timo Bracht oder Steffen Kundel hinter sich ließ, spricht für sich. Ohne direkten Kontakt zu den Konkurrenten und lediglich gegen die Uhr laufend, gab Größer auf den abschließenden 10 km noch einmal alles und finishte nach 37:52 min. für die Laufstrecke in einer Gesamtzeit von 2:01:26 Std. auf Platz 10. Es siegte Kienle in 1:50:56 Std. vor Rolli (1:51:44) und Julian Erhardt vom Team Erdinger Alkoholfrei (1:54:50), der als Triathlon Profi auf dem Rad gerade einmal 12 Sekunden schneller war als der junge Fernwälder. 

City Triathlon Hanau

Sechs Wochen liegt mein letztes Rennen in Waldeck nun zurück. Direkt danach standen für mich noch einige Prüfungen zum Ende des Semesters an. Anschließend folgten zwei Wochen Urlaub in Italien sowie ein längerer Trainingsblock zur Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte. Teil dessen war unteranderem eine längere Bergtour über 3 Pässe in Südtirol mit 5000 Höhenmetern. Angesichts der anspruchsvollen Strecke bei meinem wichtigsten Rennen im letzten Wettkampfblock, in Viernheim, sicherlich eine gute Vorbereitung. Um vor besagtem Rennen am 27.8., welches als Finale des BASF-Cups große Bedeutung genießt und u.a. mit Hawaii-Champion Kienle prominente Athleten an seiner Startlinie versammelt, wieder in den Wettkampfrhythmus zu finden habe ich am vergangen Sonntag den City Triathlon Hanau bestritten. Ein optimale Veranstaltung um eine letzte intensive Trainingseinheiten zu absolvieren. Glücklicherweise konnte ich das Rennen für mich entscheiden und so meinen 7. Saisonsieg feiern. Hier der Bericht zum Rennen: 

 

Vincent Größer setzt Siegesserie beim Hanau City Triathlon fort! 

250 Starter stellten sich vergangenen Sonntag dem bestens organisierten Sprint-Triathlon in Hanau, um über 550 Meter Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen die Sieger zu ermitteln. Einmal mehr in bester Verfassung am Start stehend, konnte der 20-jährige Fernwälder Vincent Größer vom Triathlon Team Gießen seine beeindruckende Siegesserie fortsetzen und den insgesamt 7. Sieg der Saison einfahren. „Ich nutze den City Triathlon in Hanau zur Vorbereitung auf den sehr gut besetzten Triathlon am nächsten Wochenende in Viernheim, bei dem ich u.a. auch auf den ehemaligen Hawaii Weltmeister Sebastian Kienle treffen werde“, kommentierte Größer seine Ambitionen in diesem Rennen, bevor der Startschuss zur Auftaktdisziplin im Hanauer Heinrich-Fischer-Bad fiel. Bereits mit der drittbesten Schwimmzeit von 7:38 min. gut ins Rennen gekommen, glänzte der Medizinstudent erneut auf der Zeitfahrmaschine und blieb als einziger Starter an diesem Tag unter der 30 Minuten-Marke. Zu diesem Zeitpunkt noch dicht gefolgt von Berger, der 35 Sekunden nach Größer ebenfalls zum zweiten Mal in die Wechselzone einbog. Zwei schnelle erste Laufrunden vergrößerten den Vorsprung bereits deutlich und spätestens in der dritten von vier Runden à 1,25 km war der Widerstand des Bruchköbelers gebrochen und Größer lief ungefährdet zu seinem 7. Saisonsieg. Dass er zudem am Ende mit der Gesamtzeit von 55:04 Minuten mehr als 3 Minuten Vorsprung auf Platz 2 herauslief und nur knapp am Streckenrekord vorbeischrammte, war dann schon nur noch eine Randnotiz der gelungenen Vorbereitung für die anstehende Aufgabe in Viernheim. Dort heißt es für Größer, gegen sehr starke nationale Konkurrenz auf äußerst selektiver Strecke über die Olympische Distanz, seine bisherigen Saisonergebnisse zu bestätigen und mit einer Top-Platzierung abzuschließen. „Mit einer guten Schwimmleistung nicht zu viel Zeit auf die Spitze verlieren, dann auf dem Rad voll angreifen, an mein Limit gehen und beim abschließenden 10 km-Lauf sehen, was noch geht“, lautet hierfür die einfache Taktik des 20-Jährigen. 

 

 

Hier der Bericht zu meinem 2. Hessenmeistertitel in 2017:

Größer wird Hessenmeister im Triathlon Olympische Distanz

Athlet des TriTeams Gießen gewinnt AK1 bei Edersee Triathlon

 

„Ich konnte in den vergangenen Wochen auf Grund anstehender Prüfungen im Medizinstudium nicht optimal trainieren, habe mich aber trotzdem während des gesamten Rennens topfit gefühlt und bin insbesondere mit der Schwimmleistung heute sehr zufrieden“, resümierte Vincent Größer vom Triathlon Team Gießen am Ende im Ziel. Zuvor hatte er über 1,5 km Schwimmen im Edersee, 42 km Radfahren mit 690 Höhenmetern und 10 km Laufen in einer Gesamtzeit 2 Stunden, 7 Minuten und 54 Sekunden geglänzt. Mit sehr guten Leistungen in allen drei Disziplinen holt er sich damit, nach dem Titel im Duathlon im April, nun auch den Sieg in der Altersklasse 1 (20-24 Jahre) bei der Hessenmeisterschaft über die Kurz-Distanz im Triathlon. Knapp 600 Starter umfasste das Teilnehmerfeld des Edersee-Triathlons, der am vergangenen Samstag in Waldeck seine 34. Austragung erlebte. Neben Hessen- und Regionalliga war der Wettkampf auch als Hessenmeisterschaft über die Kurz- oder Olympische Distanz ausgeschrieben, so dass sich ein erlesenes Starterfeld in Nordhessen einfand. Da der Edersee mit 22° Wassertemperatur gerade eben so über dem Limit temperiert war, mussten die Athleten die 1.500 Meter Schwimmstrecke ohne Neoprenanzug bewältigen. Zusätzlich erschwerte der tiefe Wasserstand des Stausees den Wettkampf, waren doch gut 30 Höhenmeter bereits nach dem Schwimmausstieg zur Wechselzone 1 zu absolvieren. Sehr gut mit den Bedingungen zurecht kommend und stark verbessert beim Schwimmen zeigte Größer gleich zu Beginn, dass er an diesem Tag wieder zu den Favoriten zu zählen war. Nach 23:17 Minuten aus dem Wasser und bergauf 300 Meter in die Wechselzone gelaufen, ging er gleichauf mit seinem größten Widersacher um den Titel in der Alterklasse 1 (18-24 Jahre), Marius Lau von Eintracht Frankfurt, auf den Radkurs. Die Strecke führte zunächst entlang des Sees in westlicher Richtung bevor dann die ersten 150 Höhenmeter in nördlicher Richtung zu nehmen waren. Gleich zu Beginn des Anstiegs passierte Größer durch eine Tempoverschärfung seinen Konkurrenten und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Bei Temperaturen um 30° machte den Athleten das anspruchsvolle Streckenprofil des Radkurses und insbesondere die abschließenden knapp 200 Höhenmeter hinauf nach Waldeck in die zweite Wechselzone enorm zu schaffen. Größer bestach hier einmal mehr mit seiner hervorragenden Form auf dem Rad und schaffte mit 1:07 Stunden ein Stundenmittel von 38,6 km/h, das auch von dem Triathlon Profi Marc Unger nur um 4 Sekunden unterboten wurde. Hätte sich der 20-Jährige nicht in einem Kreisverkehr verfahren, hätte er sicher einmal mehr die Top-Radzeit des Tages zu Buche stehen gehabt. Immerhin 1:12 Minuten betrug sein Vorsprung auf den Frankfurter Marius Lau in Wechselzone 2, wo die Rad- gegen die Laufschuhe getauscht werden mussten. Ein spannender Rennverlauf war nun zu erwarten, denn Lau ist ein bekannt starker Läufer, der die 10 km im Rahmen eines Triathlons jederzeit um die 35 Minuten laufen kann. Auch hier wartete auf die Triathleten ein anspruchsvoller Kurs, der zunächst bergauf entlang des wunderschönen Waldecker Golfplatzes in den Wald führte, wo nach der Hälfte der Distanz die Verpflegungsstelle und der Wendepunkt auf die Starter warteten. Zwar hatte der Frankfurter etwa 15 Sekunden des Vorsprungs bei km 5 kompensiert, doch auf den letzten Kilometern Richtung Ziel ließ sich Größer in der Laufzeit von 37:18 Minuten den Sieg nicht mehr nehmen und holte sich letztlich relativ ungefährdet den Titel des Hessenmeisters im Triathlon Kurzdistanz der Altersklasse 1 und Platz 2 der Gesamtwertung, die der Triathlon Profi Marc Unger aus Neukirchen für sich entschied. Der 30-jährige Unger, der 2015 beim Ironman Europe in Frankfurt Europameister seiner Altersklasse wurde, hatte am Ende gerade mal gut 2 Minuten Vorsprung auf Größer, was dessen Leistung weiter aufwertet. Sollte der gerade erst 20-Jährige weiter verletzungsfrei bleiben und kontinuierlich trainieren können, ist mit ihm zukünftig insbesondere auf den längeren Distanzen zu rechnen. Der für das Team Sportona startende Gießener Georg Dewald landete am Ende in 2:16:20 Stunden auf Gesamtplatz 13 und holte sich somit den Bronzerang der Hessenmeisterschaftswertung der Altersklasse 2 (25-30). 

Sieg beim Schlosstriathlon Moritzburg! Hier der Bericht zum Rennen:

Größer mit Sieg und Streckenrekord in Moritzburg

Beeindruckende Serie mit Sieg Nummer 5 fortgesetzt

 

1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen in 1:55:05 Stunden bedeuteten nicht nur Platz 1 mit über 7 Minuten Vorsprung, sondern auch neuen Streckenrekord auf der Olympischen Distanz beim 16. Schloss-Triathlon im sächsischen Moritzburg. Vincent Größer, Triathlon Team Gießen setzt seine beeindruckende Serie in dieser Saison mit dem 5. Sieg im 5. Einzelrennen fort und gewinnt in beeindruckender Manier beim prestigeträchtigen Triathlon in Sachsen. „Groß, größer, Vincent!“, so wurde der 20-Jährige im Ziel vom Moderator der Veranstaltung und den vielen Zuschauern begrüßt. Vorher hatte er das wohl beste Rennen in seiner noch jungen Karriere über die Olympische Distanz gezeigt, mehr als 500 Starter hinter sich gelassen und über alle 3 Disziplinen Top-Leistungen gezeigt. Bei besten äußeren Bedingungen erfolgte am vergangenen Sonntag der Startschuss aus einer 200 Jahre alten Kanone und die Athleten stürzten sich in den Schlossteich des barocken Moritzburger Schlosses, unweit der sächsischen Hauptstadt Dresden. Da die Wassertemperatur mit 22,8° knapp über dem Limit von 22° lag mussten die 1.500 Meter ohne Neoprenanzug geschwommen werden, was zunächst deutlich langsamere Schwimmzeiten erwarten ließ. Mit exakt 22:00 Minuten tatsächlich rund 1:30 Minuten langsamer als im Vorjahr, entstieg Größer auf Platz 2 liegend das Wasser und nach einem schnellen Wechsel hatte er bereits ausgangs der Wechselzone die Führung übernommen. Was folgte, war erneut eine Demonstration der Stärke auf der Zeitfahrmaschine, wie sie so in 16 Jahren Schlosstriathlon in Moritzburg noch nicht gesehen wurde. Die erste von beiden Radrunden noch mit verhaltenem Tempo, drehte Größer dann in Runde 2 voll auf und hämmerte einen Schnitt von über 45 km/h in den heißen Asphalt. Mit 54:48 Minuten für 40,2 km und mit mehr als 5 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten hatte Vincent am Ende auch hier einen neuen Rekord aufgestellt und bog als Gesamtführender in die Wechselzone ein. Trotz des komfortablen Vorsprungs legte der Medizinstudent aus Fernwald ein beachtliches Tempo auf der Laufstrecke vor und mit dem zweitbesten Laufsplit von exakt 36:00 Minuten für die 10 km kam er als ungefährdeter Sieger des 16. Schlosstriathlons in der Gesamtzeit von 1:55:05 Stunden im Ziel an. 7 Minuten und 30 Sekunden verstrichen, ehe mit Andreas Jalowi vom Triathlonverein Dresden nach 2:02:35 Stunden der Zweite die Ziellinie überquerte, knapp vor Rajko Sickert vom gastgebenden Moritzburger TV, der sich in 2:02:48 Stunden Platz 3 sicherte. Bei den Frauen siegte mit Simone Bürli vom Ausdauerteam Dresden eine Lokalmatadorin in der guten Gesamtzeit von 2:19:25 Stunden. Nächster Höhepunkt für Vincent Größer, für den es gilt die aktuelle Form zu konservieren, ist die Hessische Meisterschaft im Triathlon Olympische Distanz, die im Rahmen des Edersee-Triathlons am 8. Juli in Waldeck ausgetragen wird. Dort wartet eine anspruchsvolle 42 km lange mit 600 Höhenmertern gespickte Radrunde auf die Athleten, die ihm ausgesprochen gut liegen sollte und ihn zu einem der Favoriten auf den Gewinn des Hessentitels macht.

Platz 23 in Kulmbach beim ersten Rennen der 2. Bundesliga 2017

Bei hochsommerlichen Temperaturen fiel am Sonntag um 9:07 Uhr in Trebgast der Start zum ersten Rennen der diesjährigen 2. Bundesliga. Bereits am Tag zuvor war ich mit meinen Wetterauer Teamkollegen, Sven Bartels, Tom Weber, Hendrik Münstermann und Georg Dewald angereist. In der Auftaktdisziplin galt es sich eine möglichst gute Ausgangslage für das Rennen zu erarbeiten, leider gelang mir dies nicht. Als 52. kam ich aus dem Wasser, Tom konnte das Schwimmen in den Top 10 beenden und so den Sprung in die 2. Radgruppe schaffen. Nach schnellen ersten zwei Kilometern auf der Radstrecke konnte ich in die 3. Gruppe fahren, mit welcher ich dann auch in die 2. Wechselzone einfuhr. Besonders wichtig im Vorhinein des Rennens war es mir meine Laufform zu testen, deshalb setzte ich alles daran, vor allem auf den abschließenden 5km, alles aus mir rauszuholen. Bereits auf den ersten Metern nach dem Radfahren fühlten sich die Beine sehr gut an und so konnte ich am Ende noch bis auf Platz 23 vorlaufen. Mit der 14. Laufzeit und gerade einmal ca. 30sek Rückstand auf den schnellsten Läufer war ich sehr zufrieden. Als Team konnten wir einen soliden 10. Platz belegen. Die weiteren Wetterauer Einzelergebnisse: Tom Weber (35.), Georg Dewald (50.), Sven Bartels (57.), Hendrik Monstermann (59.).  

 

Das nächste Rennen für mich in der 2. Liga wird Ende Juni am Rothsee sein, dort gilt es dann vor allem auch im Schwimmen eine bessere Performance abzuliefern. 

Der Artikel zum gestrigen Kinzigman

Vincent Größer dominiert beim Kinzigman Triathlon

Gießener mit viertem Saisonsieg in Langenselbold

Drei Wochen nach seinem furiosen Sieg beim Kinzigtal-Triathlon in Gelnhausen setzt der 20-Jährige seine Siegesserie fort und gewinnt am vergangenen Sonntag auch den Kinzigman-Triathlon am Kinzigsee in Langenselbold. 

Als erster Freiwasser-Triathlon des Jahres galt der Kinzigman auch in seiner 7. Auflage als absoluter Härtetest zum Saisonstart und so hatte sich ein bärenstarkes Feld mit insgesamt knapp 300 Startern am frühen Sonntagmorgen am Kinzigsee versammelt.  Bei einer gemessenen Wassertemperatur von 18°C war den Sportlerinnen und Sportlern das Tragen eines Neoprenanzuges freigestellt. Die meisten nutzten ihn, stand einer kürzeren Wechselzeit doch das Risiko von Krämpfen durch Auskühlung gegenüber. Schnell hatte sich einer der Favoriten, Caspar Halberstadt vom VfL Münster, auf der 500 Meter Schwimmstrecke vom restlichen Feld abgesetzt. In der Verfolgergruppe neben Größer auch der für das TriTeam Wetterau startende Gießener Georg Dewald und zwei weitere Athleten. Nach guter Schwimmleistung auf Platz 4 liegend, galt es für Größer nun knapp 50 Sekunden Rückstand auf der Zeitfahrmaschine aufzuholen, was angesichts der derzeit überragenden Form auf dem Rad als machbar erschien. Bereits nach knapp der Hälfte der 20 km Radstrecke mit zwei Wendepunkten hatte er die Spitze des Feldes erreicht und mit einem Stundenmittel von knapp 42 km/h am Ende mehr als 1:30 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten herausgefahren. Ungläubiges Staunen dann auch unter den zahlreichen Zuschauern im Strandbad Kinzigsee, als sich der Fernwälder mit großem Vorsprung auf den abschließenden 5 km-Lauf machte. Gefühle Ewigkeiten später tauchte dann Halberstadt in der Wechselzone auf, der selbst mit der schnellsten Laufzeit von 17:23 min. keine Chance mehr hatte auf Größer aufzuschließen. Im Gefühl des sicheren Sieges ließ der es in der zweiten Laufrunde etwas lockerer angehen und gewann am Ende souverän und ungefährdet in einer Gesamtzeit von 57:30 Minuten. Auf Platz 2, knapp 1:30 Minuten hinter Größer, Caspar Halberstadt, VfL Münster. Platz 3 ging auf Grund einer sehr starken Laufleistung an Lukas Scholl vom gleichen Verein. „Heute stimmte nicht nur die Leistung auf dem Rad, ich bin auch mit meiner Form im Schwimmen und Laufen sehr zufrieden“, resümierte Vincent Größer am Ende im Ziel. Für ihn gilt es nun, die gute Form mit in die ersten Rennen der 2. Bundesliga Süd zu nehmen, wo am kommenden Wochenende der erste Wettkampf der Serie im fränkischen Kulmbach ansteht.

 

Georg Dewald, der beim zweiten Wechsel viel Zeit bei der Suche nach seinem Wechselplatz verlor, landete am Ende auf einem guten fünften Platz, der allerdings noch Luft nach oben lässt. Mit Thomas Schaukal auf Platz 30 Gesamt/Platz 2 in der AK50 finishte ein weiterer Starter des Triathlon Teams Gießen in einer Gesamtzeit von 1:07:03 Stunden auf den vorderen Plätzen, bei den Frauen gewann Lena Feurich von der SG Poseidon Eppelheim in 1:07:53. 

 

Sieg beim Kinzigman 2017! Artikel folgt.

Kinzigtal Triathlon 2017! Artikel zu meinem 3. Saisonsieg:

Dritter Sieg im dritten Rennen für Vincent Größer

Gießener siegt beim Kinzigtal Triathlon in Gelnhausen

 „Das Rennen verlief genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Den Rückstand nach dem Schwimmen auf dem Rad schnell zufahren und ein Polster für den Lauf herausfahren“, berichtete der amtiernde Duathlon-Hessenmeister Vincent Größer vom Triathlon Team Gießen im Ziel. Zuvor hatte der 20-Jährige den dritten Sieg im dritten Rennen der Saison eingefahren. In sechs Startwellen wurden am vergangenen Sonntag 362 Triathleten bei ausnahmsweise frühlingshaftem Wetter auf die Strecke des 16. Kinzigtal Triathlon in Gelnhausen geschickt. Am Start, neben Größer, auch Jan Sibbersen, Ex-Triathlon Profi und immer noch Inhaber der absolut schnellsten Schwimmzeit, die je im Rahmen eines Ironman über die 3,8 km Distanz aufgestellt wurde sowie die Favoriten, Uwe Drescher aus Darmstadt und Florian Brosch aus Bad Orb sowie der für das Triathlon Team Wetterau startende Georg Dewald aus Gießen. 

Sibbersen ließ dann auch noch einmal seine Extraklasse im Schwimmen aufblitzen, distanzierte die Konkurrenz um fast eine Minute und stieg als Erster auf das Rad. Dahinter gleich sieben  weitere Athleten, alle im Abstand von einer halben Minute. Darunter neben Größer sein Trainingspartner Dewald sowie Drescher und Brosch. Schnell hatte der 20-jährige Größer einige Konkurrenten eingeholt und bereits nach 10 km war er auch am führenden Sibbersen regelrecht vorbei geflogen. Mit gut 25 Minuten für die flachen knapp 20 km auf dem Rad hatte er am Ende nicht nur die schnellste Radzeit der Veranstaltung zu Buche stehen, sondern distanzierte gleichzeitig seine Mitstreiter auf den Gesamtsieg um über eine Minute. 

Nach einem schnellen Wechsel ging es auf die abschließende 5 km Laufrunde. Mit guten 18:12 Minuten über die 5 km und in einer Gesamtzeit von 52:43 Minuten holte sich am Ende Vincent Größer vom Triathlon Team Gießen den Sieg, gefolgt von Uwe Drescher (DSW Darmstadt, 53:20) und Florian Brosch (TV Bad Orb, 54:05). Georg Dewald, der im Team gemeinsam mit Größer in der 2. Bundesliga Süd startet, folgte mit einer soliden Leistung auf Platz 6 (55:38). Ihm steckte noch der Schottener Berglauf vom Vortag in den Knochen, bei dem er über die 13,5 km Distanz mit 500 Höhenmetern sehr guter Zweiter geworden war.

 

Vincent Größer hat mit dem Erfolg in Gelnhausen nicht nur seine sehr gute Frühform in diesem Jahr unter Beweis gestellt, sondern auch gezeigt, dass er nicht nur im Duathlon starke Leistungen bringen kann. Durch ausgeglichene solide  Schwimm- und Laufleistungen sowie seiner überragenden Performance auf dem Rad ist auch bei top besetzten Rennen im Triathlon jederzeit mit ihm zu rechnen. „Dieses Jahr profitiere ich zum ersten Mal seit langem von einer verletzungsfreien Wintervorbereitung und damit konnte ich die Grundlage für die derzeitigen Erfolge legen“, resümierte Größer dann auch sichtlich zufrieden mit dem Erreichten nach dem Rennen.

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Hessenmeister Duathlon 2017! Hier der Artikel zum Rennen:

Größer dominiert im Duathlon die Eliteklasse und wird Hessenmeister

 

Nach insgesamt drei Titelgewinnen in den Jugendklassen, ist Vincent Größer vom Triathlon Team Gießen am vergangenen Wochenende bei seinem ersten Start in der offenen Klasse auch Hessenmeister der Elite geworden. Bei kühlen Temperaturen und heftigem Wind setzte er sich gegen knapp 100 Konkurrenten beim 23. Viktoria Duathlon in Großenenglis bei Baunatal durch und holte sich unangefochten die Goldmedaille. 5 km Laufen, 21 km Radfahren und 2,5 km Laufen lauteten die Distanzen der als Sprint-Duathlon ausgetragenen Meisterschaften in Nordhessen. Gleich zu Beginn der ersten Laufstrecke konnte sich eine Gruppe von vier Athleten vom Feld absetzen, darunter neben Größer, Max Schröter aus Hamburg, Jannik Trunk/Team Optimum Augenoptik und Christoph Benz/DSW Darmstadt.   Es führte zu diesem Zeitpunkt Schröter vor Bentz und Trunk, dahinter die beiden Gießener Mehrhoff und Größer mit einer Minute Rückstand auf die Spitze. Auf der äußerst selektiven Radrunde mit 7 km Länge, die drei Mal gefahren werden musste, warteten mit heftigem Wind und einem knapp 2 km langen Anstieg schwierige Bedingungen auf die Athleten. Am besten fand sich damit Vincent Größer zurecht, der Runde um Runde aufholte und am Ende mit einem Temposchnitt von knapp 40 km/h in 33:58 min. nicht nur die schnellste Radzeit an diesem Tag erreichte, sondern sich auch den Streckenrekord sicherte. Bis auf 13 Sekunden konnte Größer damit seinen Rückstand auf den führenden Schröter reduzieren und seinerseits einen Vorsprung von 1:09 Minuten auf den auf Platz 3 liegenden Bentz herausfahren. Bezogen auf die Wertung der Hessenmeisterschaft konnte Größer nun relativ entspannt auf die abschließenden 2.500 Meter Laufstrecke gehen, denn der führende Hamburger Schröter war hier nicht in der Wertung. Der holte sich dann auch mit zwei Bestzeiten auf den Laufstrecken den Sieg in der Gesamtwertung. Vincent Größer vom Triathlon Team Gießen sicherte sich in der hervorragenden Gesamtzeit von 59:06 Minuten Platz 2 und damit den Titel als neuer Hessenmeister der offenen Klasse vor Christoph Benz/Darmstadt und Florian Drexler/KSV Baunatal. Mit Platz 1 und 4 gehen damit zwei Top-Platzierungen an das Triathlon Team Gießen. Neben der überragenden Rad-Performance des 19-jährigen Größer lässt auch die Laufform (16:38 min/5 km und 8:30 min./2,5 km) für die anstehenden Triathlon-Rennen Top-Resultate erwarten. Am kommenden Sonntag startet der Medizin-Student aus Fernwald mit dem Kinzigtal Triathlon in Gelnhausen in die Saison, wo ihn sicher ein heißes Rennen um die Podestplätze beim ersten Formtest 2017 erwarten wird. Dann wird es darauf ankommen, auch im Schwimmen auf die Leistungen auf dem Rad und im Laufen anzuknüpfen.

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Perfekter Saisoneinstieg mit Sieg beim Crossduathlon Dreiech!

https://www.op-online.de/region/dreieich/siebter-duathlon-skg-dreieich-rueckenwind-bei-radfahrt-7880721.html 

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Silvesterlauf Gießen

Nach durchwachsenem ersten Trainingsabschnitt im Herbst auf Grund langer Erkältungsphase nach der Off-Season stand am Silvestermorgen der erster Vorbereitungswettkampf in der Wettkampfsaison 2017 für mich an. Nach gerade einmal drei Wochen strukturiertem Training war ich recht ungewiss wie es zum jetzigen Zeitpunkt um meine Laufform steht, die 10km im Gießener Schiffenberg sollten hier Aufschluss geben. Um 10:30 Uhr morgens fiel der Startschuss zur anspruchsvollen 10km-Strecke. Mit mir am Start waren Teamkollegen von meinem Bundesligateam in der Wetterau, Gießener Triathleten und ehemalige Teamkollegen vom LAZ-Gießen. Nahezu die komplette erste Hälfte des Rennens ging konsequent bergauf. Mein Ziel war es, hier möglichst konstant hochzulaufen und oben immer noch genug Energie zu haben, um schnell bergab laufen zu können. Diesen Plan konnte ich konsequent durchsetzten. Mit meiner Zielzeit von 36:10 und dem 10. Gesamtplatz war ich, angesichts meines jetzigen Traingszustandes, der sehr anspruchsvollen Strecke und des guten Starterfeldes, sehr zufrieden!

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Rückblick zum letzten Rennen meiner Saison 2016:

Vincent Größer Dritter beim Rhein-Ahr-Triathlon

Athlet des TriTeam Gießen überzeugt auf Olympischer Distanz

 

 

550 Starter, 2,8 km Schwimmen rheinabwärts, 45 km Radfahren auf selektivem Kurs und 10,5 km Laufen entlang der Rheinpromenade. So lauteten die reinen Fakten des 24. Rhein-Ahr-Triathlons, der am vergangenen Sonntag in Remagen, unweit des Friedensmuseums Brücke von Remagen, ausgetragen wurde. Pünktlich um 10:00 Uhr bestiegen die angereisten Athleten die Rheinfähre, um knapp 3 km rheinaufwärts zum Start der Schwimmstrecke gebracht zu werden. Bei schönstem Spätsommerwetter erfolgte eine halbe Stunde später der Startschuss und die mehr als 500 Triathleten stürzten sich von der Fähre in den Rhein, um 2,8 km mit der Strömung des Flusses wieder zurück nach Remagen zu schwimmen. Unter ihnen auch Vincent Größer, Triathlon Team Gießen, der mit diesem Wettkampf die bislang so erfolgreiche Saison abschließen wollte. Relativ schnell setzte sich der Favorit auf den Gesamtsieg, Marc Trautmann vom DJK Dudweiler, vom Rest des Feldes ab. Dahinter reihte sich Größer in einer Verfolgergruppe ein und entstieg auf Platz 8 liegend nach 20:39 min. dem Wasser, um sich auf den relativ langen Weg in die Wechselzone zu machen. Schnell hatte der 19-jährige Medizinstudent einige Plätze auf dem Rad gut gemacht. Der äußerst selektive Radkurs, der den Athleten mit mehr als 500 Höhenmeter auf 45 km alles abverlangte, kam dem Fernwälder entgegen, konnte er doch hier seine große Stärke auf der Zeitfahrmaschine am besten in Szene setzen. Am langen Anstieg die Rheinberge hinauf hatte er dann auch seinen Rückstand auf die beiden Führenden, Marc Trautmann und Paul Stimmel, Mitglied der 1. Bundesliga-Mannschaft vom Rowe Triathlon Team auf weniger als eine Minute reduziert. Ausgangs der zweiten Runde hatte Größer dann auch Stimmel gestellt und bog mit kleinem Vorsprung auf Rang 2 liegend in die Wechselzone ein. 3 Runden à 3,5 km entlang des Rheins und durch die Remagener Altstadt lagen nun noch vor den Athleten, weit voraus der spätere Sieger, Marc Trautmann, Mitglied des DTU Triathlon Nationalkaders. Vincent Größer hielt zunächst seinen Vorsprung auf Stimmel, der ausgangs von Runde 1 noch immer ca. 40 Sekunden betrug. Spätestens nach der Hälfte der Laufdistanz machte sich bei Größer jedoch ein wenig der Substanzverlust bemerkbar und Stimmel kämpfte sich Meter um Meter an den Fernwälder heran und zog schließlich 3 km vor dem Ziel an ihm vorbei. In einer guten Laufzeit von 39:19 min. für die 10,5 km und einer Gesamtzeit von 2:16:18 Stunden sicherte sich Größer am Ende Rang 3 und konnte sich über Preisgeld und Geschenk ebenso freuen, wie über einen äußerst gelungenen Saisonabschluss. „Heute konnte ich in allen drei Disziplinen konstant gute Leistungen abrufen und ich bin sehr glücklich über den Verlauf der Saison nach Verletzungspech im Februar“, bilanzierte Größer am Ende dann auch sichtlich stolz über das Erreichte.

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